Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Leitzins per 21. März 2025 um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 0,25 % gesenkt. Der Grund: Die Inflation liegt wieder auf einem sehr tiefen Niveau, während wirtschaftliche Unsicherheiten in Europa und den USA bestehen. Die SNB will mit ihrer Entscheidung die Stabilität langfristig sichern.
Für Immobilienkäufer bringt die Zinssenkung gemischte Auswirkungen. Einerseits werden SARON-Hypotheken günstiger, was kurzfristig für mehr Flexibilität spricht. Andererseits haben Festhypotheken ihre tiefsten Werte bereits Ende 2024 erreicht – hier ist das Potenzial für weitere Vergünstigungen begrenzt. Sollte die SNB ihren Lockerungskurs stoppen, könnten Festhypotheken sogar wieder etwas teurer werden.
Die Nachfrage nach Wohneigentum ist zuletzt gestiegen, und mit günstigen Finanzierungskonditionen könnte sich dieser Trend verstärken. Damit dürften auch die Immobilienpreise wieder anziehen. Mit den erneut attraktiven Finanzierungskonditionen bleibt Wohneigentum für viele ein interessantes Investment – spannend bleibt, wie sich die Zinspolitik der SNB weiterentwickelt.
Eine Senkung des Leitzinses führt in der Regel zu günstigeren Hypothekarzinsen. Dadurch können Immobilienkäufer Kredite zu besseren Konditionen aufnehmen, was die Nachfrage nach Immobilien erhöhen kann.
Ja, niedrigere Zinsen machen alternative Anlageformen wie Immobilien interessanter. Investoren suchen häufiger nach stabilen Sachwerten, was die Attraktivität von Immobilien als Kapitalanlage steigert.
Ein dauerhaft tiefer Leitzins kann zu Überbewertungen führen, wenn die Nachfrage stark steigt. Daher beobachten Behörden wie die SNB den Markt genau, um bei Bedarf mit regulatorischen Maßnahmen gegenzusteuern.

