Bereits im März hatte die Schweizerische Nationalbank den Leitzins überraschend gesenkt. Nun folgt der nächste Schritt: Seit dem 20. Juni liegt der Leitzins bei 0 %. Die SNB reagiert damit auf schwächere Preisentwicklungen und gestiegene wirtschaftliche Risiken. Weitere Negativzinsen im Jahresverlauf schliesst sie nicht aus.
Für Immobilienkäufer:innen sind das gute Nachrichten: SARON-Hypotheken werden nochmals günstiger, und auch Festhypotheken bleiben attraktiv. Wer bisher gezögert hat, könnte jetzt mutiger werden – zumal die Finanzierungskosten in den letzten Wochen bereits stark gesunken sind.
Die Konsequenz für den Immobilienmarkt: Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte weiter zunehmen. Da sich das Angebot kaum entspannt hat, könnte dies die Preise erneut stützen oder sogar weiter antreiben.
Für Eigentümer:innen stellt sich die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für einen Verkauf. Wer strategisch denkt, nutzt das optimale Verkaufsfenster mit niedrigen Zinsen und anhaltend hoher Nachfrage. Jetzt ist ein guter Moment, den nächsten Schritt zu planen.
Die SNB reagiert mit der Zinssenkung auf eine abgeschwächte Inflation und gestiegene wirtschaftliche Unsicherheiten. Mit einem Leitzins von 0 % möchte sie die Konjunktur stützen und einer möglichen Rezession entgegenwirken.
Ein tiefer Leitzins führt meist zu günstigeren Hypotheken, was die Nachfrage nach Immobilien ankurbeln kann. Gleichzeitig steigen die Immobilienpreise oft, weil Kapital vermehrt in Sachwerte wie Immobilien fliesst.
Ja, laut SNB sind im weiteren Jahresverlauf weitere Leitzinssenkungen möglich insbesondere wenn sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert oder die Inflation noch stärker nachlässt.

