Später Start ins eigene Leben? Neue Zahlen zum Nesthocken.

Gerade ist eine neue Umfrage erschienen, die wir besonders spannend finden – denn sie zeigt, wie sich der Weg junger Menschen in die Eigenständigkeit verändert. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von newhome.ch verlassen Schweizer Jugendliche das Elternhaus durchschnittlich mit 22 Jahren. Frauen ziehen im Mittel mit 21 aus, Männer rund eineinhalb Jahre später. Besonders auffällig: 21 Prozent der jungen Männer lassen sich auch nach dem Auszug noch die Wäsche von den Eltern waschen – bei den Frauen sind es lediglich 9 Prozent.

Häufigste Gründe für den Auszug sind das Zusammenziehen mit dem Partner (27 %), Ausbildung oder Studium (17 %) sowie der Wunsch nach Unabhängigkeit (16 %). Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Generationenwandel: Während 27 Prozent der Babyboomer bereits vor dem 20. Lebensjahr auszogen, trifft das bei der Generation Z nur noch auf 12 Prozent zu.
Fast 40 Prozent nennen finanzielle Gründe als mögliche Ursache für das spätere Auszugsalter – bei der Gen Z liegt dieser Anteil sogar bei 47 Prozent.
Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz dennoch vorn: In der EU liegt das durchschnittliche Auszugsalter bei über 26 Jahren.

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