Wissenschaft trifft Praxis

Als erfahrene Immobilienexperten wissen wir, wie entscheidend der Angebotspreis für den Erfolg eines Immobilienverkaufs ist. Eine aktuelle Abschlussarbeit 2024 am CUREM der Universität Zürich bestätigt dies aus wissenschaftlicher Sicht.
Die Arbeit zeigt: Der erste Preis einer Immobilie prägt stark die Vorstellung vom Wert des Objektes. Kaufinteressenten nutzen diesen Preis oft unbewusst als Orientierung – auch wenn sie später verhandeln. Und ist der Startpreis zu hoch angesetzt, schreckt das potenzielle Käufer ab. Ist er zu niedrig, signalisiert das möglicherweise versteckte Mängel.
Besonders interessant ist die Beobachtung zur Preisfindung bei seltenen Immobilien – etwa bei einer Villa mit Seeanstoss oder einem umgebauten Bauernhaus. Hier gibt es oft wenige Vergleichsobjekte, was die realistische Preiseinschätzung erschwert. Diese Unsicherheit zeigt, wie wichtig fundierte Marktkenntnisse und Erfahrung bei der Preisfindung sind. Ohne diese Basis – etwa bei Privatverkäufen – wird der Angebotspreis oft aus dem Bauch heraus festgelegt. Das führt häufig zu finanziellen Nachteilen.

Fazit: Die Arbeit bestätigt wissenschaftlich unsere Praxiserfahrung zur Bedeutung eines strategischen Angebotspreises. Für uns als Experten zeigt sie erneut, wie wichtig es ist, Marktkenntnis, Erfahrung und aktuelle Forschung zu verbinden, um den maximalen Verkaufserfolg zu sichern.

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